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Stolpersteine
zum Gedenken an ermordete Bürger auch in Hürth
Henriette, Fritz,
Karoline und Richard Heidt, Hermülheim, Kirchstr. (heute Severinusstr.)
32 Toni und Jakob
Sassen, Alt-Hürth, Duffesbachstr. 19 Wilhelm Kox, Alt-Hürth,
Mathiasstr. 4 Ida und Luise
Nathan, Alt-Hürth, Große Ölbruchstr. 29 Regina und Isidor
Kaufmann, Alt-Hürth, Pastoratstr. 7 Sigismund Miller,
Alt-Hürth, Clementinenhof 4 Josephine und Ludwig
Berg, Alstädten, Hauptstr. (heute Brunnenstr.) 68. Wilhelm Kox war ein
früherer kommunistischer Gemeinderat, der am 20. 3. 1940 vom
Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 10.8.1940 in Berlin Plötzensee
hingerichtet wurde. Bei den Übrigen handelt es sich um ermordete jüdische
Bürgerinnen und Bürger. Die Initiative zur
Verlegung der Stolpersteine war vom Ernst-Mach-Gymnasium Hürth
ausgegangen, das am 26. Februar einen gut besuchten Informationsabend zu
der Verlegungsaktion veranstaltete. Stadtarchivar Dr. Manfred Faust
hielt einen Vortrag über die Verfolgung und Ermordung der Juden und der
politischen Gegner des Nationalsozialismus in Hürth. Mehrere ältere
Damen und Herren berichteten von ihren Erinnerungen an die sog.
„Reichskristallnacht“ in ihrer Nachbarschaft. Die erste
Verlegungsaktion erinnert an Bürger, die in einem Umkreis von bis zu 2
km vom heutigen Standort des Gymnasiums lebten. In einer weiteren Aktion
soll in einigen Monaten auch der übrigen ermordeten Menschen in Hürth
gedacht werden. Hierzu werden noch Menschen gesucht, die die Kosten für
einen Stolperstein in Höhe von ca. 95,00 EUR übernehmen oder auch in
dem vorbereitenden Arbeitsausschuss des Ernst-Mach-Gymnasiums
mitarbeiten möchten. Bitte wenden Sie sich entweder an:
Weitere
Informationen:
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