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Hürther Beiträge Begründet
1964 als Hürther Heimat
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Eröffnet wurde die Schriftenreihe im Jahre 1964 mit einigen Mitteilungen, Geleitworten und einem 13-seitigen Aufsatz des Vereinsvorsitzenden Clemens Klug: „Die Deutschherren in Hermülheim“. Clemens Klug war bis zu seinem Tod 1992 der Motor und Schriftleiter der Zeitschrift, seither wurde bzw. wird sie von einem jeweils 3- oder 4-köpfigen Redaktionsteam gestaltet. Die aktuelle Redaktion besteht seit 2006 aus Dr. Karl-Ferdinand Beßelmann, Dr. Rainer Draaf, Dr. Manfred Faust und Manfred Germund. Die Hürther Chronik und das Protokoll der jährlichen Mitgliederversammlung sind bis heute fester Bestandteil der auch als Sprachrohr des Vereins gedachten, stadtgeschichtlichen Zeitschrift geblieben. Früher sind in einem Jahr mehrere kleinere Hefte erschienen; in den letzten Jahren hat sich die Herausgabe auf jährlich einen Band beschränkt, der mehr als 100 Seiten umfasst. |
Insgesamt sind von 1964 bis 2008 die Nummern 1 bis 87 veröffentlicht worden, einige als Doppelnummern. Für die Bände 1 (1964) bis
Insgesamt sind von 1964 bis 2008 die Nummern 1 bis 87 veröffentlicht worden, einige als Doppelnummern. Für die Bände 1 (1964) bis 79 (2000) liegt ein von Edmund Henseler bearbeitetes Register mit Stichwort- und Autorenverzeichnis vor, das 614 Beiträge von 177 Autoren aufführt.
Der Schwerpunkt der in den "Hürther Beiträgen“ veröffentlichten Arbeiten lag und liegt eindeutig auf der Geschichte der Stadt Hürth und ihrer unmittelbaren Umgebung (Rheinisches Braunkohlenrevier, Rhein-Erft-Kreis), und das in ihrer ganzen Bandbreite: von der Ur- und Frühgeschichte mit den ersten menschlichen Besiedlungen über die Römerzeit, das Mittelalter, die Industrialisierung im 19. Jahrhundert, den Nationalsozialismus bis hin zu den jüngsten Entwicklungen der Nachkriegszeit und der Zeitgeschichte. Auch die historische Geographie ist immer wieder vertreten. Das Ziel, die historische Kulturlandschaft Hürth wieder zu entdecken, soll Teil der kulturellen Gegenwart der hier lebenden Menschen werden können. Darüber hinaus verstehen die "Hürther Beiträge", wie der erweiterte Name schon besagt, sich aber auch als Kulturzeitschrift und veröffentlichen regelmäßig Lyrik und Kurzprosa von Hürther Autor/innen sowie Berichte aus dem Hürther Kulturleben.
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Einige typische
Themenbereiche in den jüngeren Ausgaben der „Hürther Beiträge“: ·
Besiedlung
in der vorrömischen Zeit und ihre geologischen Voraussetzungen ·
Römische
Wasserleitung, Grabfunde aus Römer- und Frankenzeit ·
Hürther
Bäche, Wasser-Getreidemühlen, Müllerfamilien ·
Wasserburgen
in Hürth ·
Ansiedlung
und Geschichte des Deutschen Ordens in Hermülheim ·
Das
historische Zisterzienserinnen-Kloster Marienborn in Burbach ·
Entstehung
und Wandel der Industrie auf dem Ville-Rücken ·
Anschlussbahnen
im Bereich der Hürther Industrie ·
Mundart
und Dialektforschung, kleinere literarische Beiträge ·
Kriegsgefangene
und Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg in Hürth ·
Lebensberichte
von KZ-Häftlingen und anderen Verfolgten des NS-Regimes ·
Kriegs-
und Nachkriegszeit ·
Denkmalschutz
und Landschaftsschutz in Hürth ·
Von der
Gemeinde Hürth über die Großgemeinde zur Stadt Hürth Wer daran denkt,
einen eigenen Beitrag in unserer Zeitschrift zu veröffentlichen, sollte
sich frühzeitig mit der Redaktion in Verbindung setzen: Dr. Karl-Ferdinand Beßelmann, Tel. 02233 7132091 Dr. Manfred Faust, Tel. 02233 53362 Manfred Germund, Tel. 02233 400583 oder manfred.germund@t-online.de drmfaust@netcologne.de bessel@ub.uni-koeln.de Die Zeitschrift ist
im Hürther Buchhandel sowie in allen Hürther Zweigstellen der
Kreissparkasse Köln und allen Geschäftsstellen der Raiffeisenbank
Frechen-Hürth eG und der Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich eG gegen
eine Schutzgebühr von 7,00 EUR erhältlich. Mitglieder des Heimat- und
Kulturvereins erhalten sie kostenlos. Eine Bestellung ist zuzüglich der
Versandkosten auch über gf@hkv-huerth.de möglich. Ältere Hefte sowie
das Register können bis auf einige vergriffene Ausgaben noch im
Stadtarchiv Hürth, Tel. 02233 53-362, stadtarchiv@huerth.de.,
zum Preis von 2,50 € bzw. 5,00 € erworben werden. Bisher
erschienene Bände der Hürther Beiträge (bis
2007 Hürther Heimat) bitte
hier
anklicken. |
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